Pressemitteilungen:

 

Von Ludger Böhne, erschienen auf "derwesten.de" 

am 18.01.2013

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: NABU Dorsten 

Dorsten.

Exkursionen zu Eulen und Erdkröten, Fledermäusen und Flamingos: Elf spannende Naturabenteuer bietet der Naturschutzbund Dorsten im ersten  Halbjahr, die meisten davon für Kinder und Familien geeignet. Los geht’s schon am 27. Januar: Mit einem Ausflug zu den Wildgänsen am Niederrhein.


Erstmals präsentiert der Nabu in diesem Jahr sein Programm mit einem professionell gestalteten Flyer unter dem Titel “Erlebnis Natur”, druckfrisch zu finden in Volksbanken und Sparkassen, VHS und Stadtinfo (Recklinghäuser Straße).    

   
Michael Blecker, privat Dorstener und Inhaber der Agentur AV Konzept in Herne, hat das Blatt umsonst für den Verein gestaltet. Johannes Ader vom Nabu ist hoch zufrieden mit dem Ergebnis: „So ein Flyer ist für uns eine Art Visitenkarte. Da sind wir froh, dass wir dafür einen professionellen Layouter finden konnten.”


Das  Blatt überzeugt grafisch wie inhaltlich: Das ebenso anspruchsvolle  wie unterhaltsame Programm für Naturfreunde (und alle, die es noch werden wollen) ist erkennbar das Ergebnis von mittlerweile 30 Jahren Nabu-Arbeit in Dorsten und vom Zusammenwirken mehrerer Experten.

Gruppe zählt 400 Mitglieder     

  
1982 wurde die Dorstener Ortsgruppe des über hundert Jahre alten Verbandes   gegründet. Heute zählt sie 400 Mitglieder, darunter viele Förderer. Der Nabu will “Anwalt und Pate für Natur und Umwelt”  sein, sagt Johannes Ader -- in politischen Diskussionen ebenso wie in praktischer Arbeit. Zwei Naturschutzgebiete gehören dem Nabu Dorsten: Der Rütterberg auf der Hardt (gut drei Hektar Fläche nahe Tillessensee) und der Becker Bruch in Lembeck (2,5 ha).


NRW-Stiftung und Sparkasse halfen, die kleinen Reservate zu kaufen. Die Gebiete werden schonend zu kleinen Naturparadiesen entwickelt. Arbeit gibt es dort genug, Helfer, die mit anpacken, ebenfalls. Johannes Ader: „Wir wollen den Charakter dieser Gebiete erhalten und die Artenvielfalt fördern.”  Die Arbeit lohnt sich. In Tümpeln am Rütterberg seien interessante Pflanzengemeinschaften entstanden, im Becker Bruch hat sich in den erst zwei Jahren dem Kauf eine schöne Artenvielfalt entwickelt. Um Nachwuchs ist dem Nabu Dosten nicht bange. Seit kurzem gibt es eine Gruppe für Abenteuerkids und junge Forscher von sieben bis zwölf Jahren, die sich regelmäßig trifft. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen.

————————————————————————————————————— 

Von Michael Klein, erschienen in der "Dorstener Zeitung" am 20.10.2012 

 

Foto: AV-Konzept

 

DORSTEN. "Die schönsten Hinterteile der Region" - diesen Spruch lesen Dorstener Autofahrer in diesen Wochen häufiger an den Heck-Partien der Linienbusse. Statt dieses Werbemottos könnten dort aber auch bezahlte Geschäftsanzeigen stehen. Längst haben Unternehmen die Busse der "Vestischen" als rollende Litfass-Säulen entdeckt.
Verantwortlich dafür ist auch die Arbeit der Dorstener Werbe-Agentur „AV-Konzept“: „Sie sorgt für die Buswerbung der Volksbanken“, sagt Frank Beermann, der in der Kommunikationsabteilung der Vestischen für die Werbeflächen auf den Fahrzeugen zuständig ist. „Die Volksbanken sorgen für rund 50 Prozent unserer Bus-Werbeumsätze“, so Beermann.


110 Busse


„AV-Konzept“ habe zudem die aktuelle Vest-Image-Offensive auf den Bussen umgesetzt, die Groß-Anzeige eines Recklinghäuser Goldschmieds und kürzlich die Werbung der Freiwilligen Feuerwehr Herten, die auf diesem Wege um Mitglieder wirbt – auf einem der insgesamt 110 Busse der Vestischen, die bislang noch blank und damit noch nicht für kommerzielle Werbung vergeben sind. 

Keine Grenzen


„Im Fall der Feuerwehr haben wir übrigens darauf verzichtet, Miete zu nehmen“, so Norbert Konegen, Pressesprecher der Vestischen. „Solche Aktionen von Vereinen und Verbänden, die im Interesse unserer Region handeln, unterstützen wir gerne“.


Ungefähr 50 Busse der Vestischen sind für Werbezwecke vermietet, von Banner-Kleinstflächen bis hin zur Vollgestaltung der Karosserie. Den Gestaltungswünschen ist dabei keine Grenze gesetzt, nur Fahrer- und Seitenfenster müssen frei bleiben. „Eine Dorstener Firma ist bislang aber nicht dabei“, so Frank Beermann.


Keine Parteipolitik


Er weist darauf hin, dass auch Privatpersonen Werbung schalten können: Von Glückwünschen bis hin zu Liebeserklärungen ist alles möglich.
Nur religiöse oder parteipolitische Sprüche haben keine Chance. „Die lehnen wir ab“, so Beermann und nennt das Beispiel einer freichristlichen Gemeinde, die vor zwei Jahren einen Bus mit der Aussage „Gott ist tot“ schmücken lassen wollte.